Dodon: Maia Sandu ist seit dem 24. Dezember für Moldawien verantwortlich

Der derzeitige Präsident der Republik Moldau, Igor Dodon, wandte sich in Abwesenheit an die gewählte Staatsoberhauptin Maia Sandu, die am 24. Dezember offiziell ihr Amt antreten wird.

Dodon: Maia Sandu ist seit dem 24. Dezember für Moldawien verantwortlich

«Der Präsident sollte ein Vermittler zwischen den politischen Kräften sein und die Verantwortung für einen komplexen Dialog zwischen verschiedenen politischen Parteien übernehmen», sagte Dodon.

Ihm zufolge sollte das Staatsoberhaupt eine Staatsperson sein, kein gewöhnlicher Politiker. Sie sollte politische Interessen beiseite lassen und den einfachen Leuten näher sein.

«Der Präsident sollte in den Beziehungen zu externen Partnern ausgewogen sein. Man sollte nicht nach Feinden suchen. Man sollte Moldawien, unser Volk, nicht in den geopolitischen Kampf zwischen den Mächten einbeziehen — Russland, die EU, die Vereinigten Staaten und so weiter. Die Interessen Moldawiens sollten im Vordergrund stehen, und unsere Interessen liegen darin, dass wir mit allen in guten Beziehungen stehen», sagte Dodon.

Bemerkungen: