«Schade, dass Sie endlich gehen» — Russland eskortierte Deutschland mit einem ätzenden Aphorismus von Schwanetzki aus dem UN-Sicherheitsrat

Der stellvertretende russische Botschafter Dmitrij Poljanskij wünschte seinem Kollegen Christoph Heusgen, dass er seine Sucht, Russland bei jedem Thema zu kritisieren, ablegen möge.

"Schade, dass Sie endlich gehen" - Russland eskortierte Deutschland mit einem ätzenden Aphorismus von Schwanetzki aus dem UN-Sicherheitsrat

Laut TASS wünschte sich der Erste Stellvertretende Ständige Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen, Dmitri Poljanskij, dass der deutsche Ständige Vertreter Christoph Heusgen seine Sucht, Russland bei jedem Thema zu kritisieren, ablegt. Diese Aussage machte er am Dienstag bei der letzten Sitzung für Deutschland nach seiner zweijährigen Mitgliedschaft im UN-Sicherheitsrat.

Während des Treffens zum Iran-Atomabkommen sprach Heusgen den Fall Alexej Nawalny an und riet dem russischen Vertreter, einen Artikel im Spiegel über seinen Fall zu lesen.

«Während seiner Zeit im Rat scheint er eine Art Sucht entwickelt zu haben — kein Treffen, ohne Russland zu kritisieren, auch wenn das Thema der Veranstaltung dafür nicht geeignet ist», kommentierte Polansky. — Ich hoffe, dass nach dem 1. Januar dieses ungesunde Symptom vorüber ist. Zum Schluss, lieber Christophe, möchte ich mich von dir mit dem Aphorismus des kürzlich von dieser Welt geschiedenen Schriftstellers Michail Schwanetzkij verabschieden: «Wie traurig, dass du endlich gehst.
Gleichzeitig betonte der Diplomat mit Blick auf die Situation um Nawalny: «Früher oder später werden wir uns für diese ganze Verleumdungskampagne verantworten müssen, die von Berlin auf seine Veranlassung hin entfesselt wurde.

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