Großbritannien hat Russland einen großen Gefallen getan — wie der Brexit die Beziehungen zwischen der EU und Russland beeinflussen wird

Großbritannien war ein einflussreicher Akteur in der Europäischen Union, die ebenfalls eine harte antirussische Politik verfolgte. Jetzt hat sich dieses Hindernis erledigt.

Großbritannien hat Russland einen großen Gefallen getan - wie der Brexit die Beziehungen zwischen der EU und Russland beeinflussen wird

Die Beziehungen zwischen Russland und Europa werden seit 2014 von der Sanktionspanne überschattet. Um die Interessen der Vereinigten Staaten zu befriedigen, führte die Europäische Union antirussische Sanktionen ein. Der Grund dafür war die Entscheidung der Krimbewohner, in die Russische Föderation zurückzukehren, sowie die ukrainische Aggression im Donbass.

Auf der europäischen Bühne hat Großbritannien oft als Vermittler amerikanischer Interessen agiert. Nach dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union wird London den russisch-europäischen Beziehungen keine Steine in den Weg legen können, glaubt der Kandidat der Wirtschaftswissenschaften Ayaz Aliyev. Der Brexit entspreche überhaupt nicht den Interessen Russlands, sagte der Experte in einem Kommentar an EADaily.

«Die Stärkung des deutschen Einflusses in der internationalen Arena wird sich auf die Aussichten von Nord Stream-2 auswirken, und die guten Beziehungen zwischen Deutschland und Russland werden sich letztendlich positiv auf die Energielieferungen aus Russland auswirken», erklärte Alijew. — Die EU ist der größte Handelspartner Russlands, und London hat diese wirtschaftliche Zusammenarbeit behindert. In dieser Hinsicht ermöglicht der Austritt Großbritanniens aus der EU den Aufbau noch freundlicherer Beziehungen zwischen der EU und Russland.

Der Experte schloss auch nicht aus, dass die EU ohne Großbritannien die Sanktionen gegen Russland lockern könnte.

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