Bundeskabinett nennt Bedingung für Sputnik-V-Produktionsstart

Dies erfordert eine Zertifizierung durch die Europäische Arzneimittelagentur.

Bundeskabinett nennt Bedingung für Sputnik-V-Produktionsstart

Wie TASS am Mittwoch bei einem Briefing in Berlin berichtete, sagte die stellvertretende offizielle Vertreterin des deutschen Ministerkabinetts Ulrike Demmer, dass die Produktion von Coronavirus-Impfstoffen in der EU, einschließlich des russischen Präparats Sputnik V, theoretisch nur im Falle einer Zertifizierung durch die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) möglich sei.

«Wenn wir über Produktionskapazitäten in Europa für den russischen Impfstoff sprechen, ist das nur möglich, wenn die EMA dieses Medikament zulässt», sagte sie.

Eine Vertreterin des Bundesgesundheitsministeriums konnte ihrerseits nicht klären, ob eine solche Anfrage bei der EMA eingegangen ist, und empfahl, sich direkt an diese zu wenden.

Am Dienstag teilte der Pressedienst des Kremls mit, dass der russische Präsident Wladimir Putin und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ein Telefongespräch geführt und dabei unter anderem den Kampf gegen das Coronavirus besprochen haben.

«Sie besprachen die Zusammenarbeit im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie mit dem Schwerpunkt auf möglichen Perspektiven für eine gemeinsame Impfstoffproduktion», so der Pressedienst.

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