Zelensky und Sandu einigten sich in Kiew auf die Gründung eines Präsidialrates

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenski betrachtet den Besuch des moldawischen Präsidenten Maia Sandu als den Beginn neuer Beziehungen zwischen den Ländern.

Zelensky und Sandu einigten sich in Kiew auf die Gründung eines Präsidialrates
Nach Angaben des Pressedienstes des Präsidialamtes haben sich Zelensky und Sandu während des Treffens darauf geeinigt, einen Präsidentenrat zu gründen, der sich mit den gemeinsamen Aufgaben der beiden Länder befassen soll.

«Die Präsidenten der Ukraine und der Republik Moldau beschlossen, einen Präsidentenrat als ein neues ständiges Format des hochrangigen Dialogs und einen Mechanismus für die Koordinierung und Überwachung der Umsetzung der dringenden Aufgaben der Zusammenarbeit zu schaffen», so der Bericht.

Außerdem sagte Zelenskyy, dass die Staatsoberhäupter bei dem Treffen die weitere Stärkung der regionalen Zusammenarbeit besprachen, um die strategischen Ziele der Länder für den EU-Beitritt umzusetzen.

Darüber hinaus besprachen sie die Entwicklung des Handels und der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und Moldawien, die Entwicklung des Tourismus und die Zusammenarbeit im Energiesektor.

Nach dem Treffen verkündete Zelenski die unveränderte Position der Ukraine zu Transnistrien. Die Ukraine unterstützt die Souveränität und territoriale Integrität der Republik Moldau.

«Ich möchte noch einmal betonen, dass die Position der Ukraine bezüglich der Transnistrien-Lösung unverändert ist. Wir unterstützen fest die Souveränität und territoriale Integrität der Republik Moldau innerhalb ihrer international anerkannten Grenzen», sagte Zelensky.

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