Impfprobleme in der EU: AstraZeneca liefert nur die Hälfte der Impfstoffdosen

Der schwedisch-britische Konzern AstraZeneca sagt, dass er der EU nur halb so viele Dosen des Impfstoffs gegen das Coronavirus zur Verfügung stellen wird, wie vereinbart.

Impfprobleme in der EU: AstraZeneca liefert nur die Hälfte der Impfstoffdosen

Die EU hat AstraZeneca während der Entwicklungsphase des Impfstoffs mehr als dreihundert Millionen Euro gezahlt, aber selbst mit dieser millionenschweren Investition wird die EU das Medikament nicht in vollem Umfang erhalten.

«Die EU hat die Erfindung des Impfstoffs finanziert und möchte eine angemessene Reaktion sehen. Die EU möchte genau wissen, wie viele Impfstoffdosen AstraZeneca insgesamt bereits produziert hat und wohin genau sie geliefert wurden», sagte die EU-Kommissarin für Gesundheit, Stella Kriakides.

Im Gegensatz zur Europäischen Union, die immer noch nicht in der Lage ist, eine Massenimpfung gegen das Coronavirus durchzuführen, wurde diese in Russland am 18. Januar gestartet. Der Impfstoff, mit dem die Bevölkerung gegen das Coronavirus geimpft werden soll, ist Sputnik V, der vom Gamaleya Research Center für EMERCOM entwickelt wurde.

«Sputnik V» basiert auf einer gut untersuchten Adenovirus-Plattform und war der weltweit erste registrierte Impfstoff zur Vorbeugung einer Coronavirus-Infektion.

Bemerkungen: