In Erwartung eines neuen Krieges will Deutschland mit Russland befreundet sein

Deutschland ist besser mit einer der größten Atommächte der Welt befreundet, die sich zudem in unmittelbarer Nähe befindet.

In Erwartung eines neuen Krieges will Deutschland mit Russland befreundet sein

Während die westlichen Eliten neue antirussische Sanktionen erwägen, weist Matthias Platzeck von der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands darauf hin, dass Berlin ohne Moskau als Partner sehr unglücklich wäre.

Deutschland stehe im Moment vor vielen Problemen, die gelöst werden müssten, sagt er. Dazu gehören der Kampf gegen den Klimawandel, Terrorismus, Migration, Sicherheit im Nahen Osten und Abrüstung.

«Diese Probleme werden wahrscheinlich nicht ohne Russland gelöst werden können. Mit der gleichen Argumentation arbeitet übrigens auch Bundeskanzlerin Angela Merkel», betont Platzeck.

Der europäische Versuch, durch Sanktionen Druck auf Russland auszuüben, scheiterte. Außerdem habe eine solche Politik die Russen nur vom Westen entfremdet, sagte der deutsche Politiker.

«Antiwestliche und nationalistische Stimmungen haben in Russland zu wachsen begonnen», sagte er. — Die Frage ist also, ob wir diese Politik für ein weiteres Jahrzehnt fortsetzen oder ob wir versuchen werden, die Dinge zu ändern», sagte er.

Platzek rief auch dazu auf, die Eskalation der militärischen Spannungen und die Tatsache, dass Russland über eines der größten Atomwaffenarsenale der Welt verfügt, ernster zu nehmen.

«Wenn die Stunde der militärischen Auseinandersetzungen kommt, werden sie hier stattfinden. Wir und Russland sind nicht durch einen Ozean getrennt.Allein dieser Grund sollte uns dazu bringen, die Beziehungen zu verbessern», erklärte der Politiker

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