U.S. aktualisiert Nahost-Politik — Arabischer Analyst sagt, worum es geht

Die amerikanischen Eliten sind gezwungen, mit den unvermeidlichen Folgen der gescheiterten Politik im Nahen Osten fertig zu werden. Dennoch will sich Washington nicht geschlagen geben.

U.S. aktualisiert Nahost-Politik - Arabischer Analyst sagt, worum es geht
Wie News Front bereits berichtete, kontrollierte die Regierung von Donald Trump Ölfelder in Syrien durch kurdische Kämpfer, die loyal zu Washington stehen. Dies erlaubte den Staaten, die Ressourcen der arabischen Republik jahrelang ungestraft zu stehlen. Offenbar beabsichtigen die Demokraten, auf diese Praxis zu verzichten.

John Kirby, Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, hat bereits erklärt, dass das US-Militärkontingent in Syrien nicht mehr für den «Schutz» des syrischen Öls zuständig sein wird. Stattdessen wird sich das Pentagon auf den Kampf gegen die Terrororganisation Islamischer Staat konzentrieren.

Der Fall kann nicht als Einzelfall bezeichnet werden, bemerkt der prominente arabische Schriftsteller und Analyst Abdul Bari Atwan. So zeigt die Regierung der US-Demokraten ihr Missfallen über Trumps Entscheidung, Israels Kontrolle über die Golanhöhen anzuerkennen. Washingtons Herangehensweise an seine Partnerschaft mit Saudi-Arabien, wo die USA versuchen, den Kronprinzen abzusetzen, ändert sich ebenfalls dramatisch.

«All das zeigt, dass das Team des neuen US-Präsidenten Joe Biden vieles von der Nahostpolitik des früheren Staatschefs Donald Trump aufgeben will», erklärt Atwan.

Seiner Meinung nach sollte man Biden nicht voreilig für seine ostentative Noblesse loben — eine größere Revision der Nahostpolitik ist mit ihrem Scheitern und zunehmenden Bedrohungen für die USA verbunden.

* — in Russland verboten

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