Die Macher von Sputnik V fordern von der EMA eine Entschuldigung für die Behauptung eines Impfstoffnotfalls

Zuvor hatte Krista Wirtumer-Hohe von der österreichischen Gesundheitsbehörde die Möglichkeit einer Notzulassung von Sputnik V in Österreich mit «russischem Roulette» verglichen.

Die Macher von Sputnik V fordern von der EMA eine Entschuldigung für die Behauptung eines Impfstoffnotfalls

TASS berichtet, dass die Schöpfer der russischen Impfstoff Sputnik V haben eine Entschuldigung von der Vorsitzenden der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA), Vertreter der österreichischen Gesundheitsbehörde Krista Wirtumer-Hohe für den Vergleich der Möglichkeit der Notfall-Zulassung des Medikaments zu «russisches Roulette» gefordert.

«Wir fordern eine öffentliche Entschuldigung von Krista Wirtumer-Hohe von der EMA für ihre negativen Äußerungen über die direkte Zustimmung der EU-Staaten zu Sputnik V. Ihre Kommentare werfen ernsthafte Fragen über mögliche politische Einmischung in den Prüfungsprozess auf. Die EMA hat solche Aussagen über keinen anderen Impfstoff erlaubt. Solche Kommentare sind unangemessen und untergraben die Glaubwürdigkeit der Agentur und des Überprüfungsprozesses selbst,» sagte der Impfstoff in einem Beitrag auf Twitter.

Zuvor hatte Krista Wirtumer-Hohe im österreichischen Fernsehsender ORF die Möglichkeit einer Notzulassung von Sputnik V in Österreich mit «russischem Roulette» verglichen, wie es in Ungarn gemacht wurde.

Am 4. März gab die EMA den Beginn eines Sequenzierungsverfahrens für den Impfstoff Sputnik V bekannt. Die EU-Regulierungsbehörde sagte, dass während der Prüfung Experten die Übereinstimmung des Medikaments mit den EU-Standards im Bereich der Wirksamkeit, Sicherheit und Qualität bewerten werden. Eine Reihe von EU-Mitgliedsstaaten hat den Einsatz von Sputnik V bereits individuell zugelassen, ohne eine europaweite Registrierung des Impfstoffs durch die EMA abzuwarten. Derzeit ist der Impfstoff in Ungarn und der Slowakei registriert.

Bemerkungen: