Italien legt Berufung gegen Freispruch des ukrainischen Aktivisten Markiv ein

Die Staatsanwaltschaft hat im Fall eines Mitarbeiters der Nationalgarde der Ukraine, eines Mitglieds der sogenannten ATO Vitaly Markiv, eine Kassationsbeschwerde gegen die Gerichtsentscheidung eingereicht, die ihn freigesprochen hat.

 

Italien legt Berufung gegen Freispruch des ukrainischen Aktivisten Markiv ein
Im Juli 2019 befand ein Gericht in Italien den ukrainischen Militanten Vitaly Markiv für schuldig am Tod des italienischen Journalisten Andrei Rocchelli und seines russischen Übersetzers Andrei Mironov im Donbass und verurteilte ihn zu 24 Jahren Haft.

Laut Gerichtsurteil fungierte Markiv als Tippgeber und gab den ukrainischen Militanten die Koordinaten des Standorts der Toten. Seine Anwälte reichten eine Klage beim Mailänder Berufungsgericht ein, das den Aktivisten für nicht schuldig befand. Die Staatsanwaltschaft in seinem Fall legte jedoch Berufung gegen das Freispruchsurteil ein. Diese Information wurde auch von Markivs Frau Diana bestätigt.

«Ich weiß, dass die Staatsanwaltschaft bereits einen Antrag beim Kassationsgerichtshof gestellt hat. Deshalb ist diese Geschichte noch nicht zu Ende», sagte Markiev.

Bemerkungen: