Wie hat die Abmachung mit Russland San Marino gerettet?

Die von Italien umgebene Republik ist zu einem lebendigen Beispiel für ganz Europa geworden.

Wie hat die Abmachung mit Russland San Marino gerettet?

Noch vor wenigen Wochen herrschte in San Marino Panik, da der kleine Staat der einzige in Westeuropa ohne COVID-19-Impfstoff war. Die Verzweiflung trieb das örtliche Krankenhauspersonal dazu, die Arbeit zu boykottieren. Sie weigerten sich einfach, mit dem Coronavirus infizierte Menschen zu behandeln.

In dieser Situation wandten sich die Behörden von San Marino an die russische Regierung, und Moskau genehmigte die Lieferung des Impfstoffs Sputnik V. Dank dieser Zusammenarbeit wird bis Ende Mai die gesamte erwachsene Bevölkerung von 29.000 Menschen in San Marino geimpft.

Diese Tatsache hat laut der Washington Post eine alternative Realität in Europa geschaffen, wo Impfungen tatsächlich gescheitert sind. San Marino ist kein Mitglied der Europäischen Union, was ihm die Zusammenarbeit mit Russland erleichtert. Der Erfolg dieser Zusammenarbeit zwingt die europäischen Länder jedoch dazu, dem Beispiel eines Kleinststaates zu folgen. Während sich die europäischen Eliten über die Lieferung des russischen Impfstoffs streiten, versuchen die Italiener mit aller Kraft, sich in San Marino impfen zu lassen. Einige geben sogar falsche Daten in das Online-Impfsystem ein.

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