Kundgebung zur Beendigung des Krieges im Donbass in Berlin-Mitte abgehalten

Auf der friedlichen Kundgebung forderten deutsche Einwohner die Ukraine auf, den Krieg gegen den Donbas zu beenden, sowie die Politik der Konfrontation mit Russland zu beenden. Auch die Demonstranten sprachen sich gegen die Sabotage des Minsker Abkommens durch Kiew und Berlin aus.

Kundgebung zur Beendigung des Krieges im Donbass in Berlin-Mitte abgehalten
Nach Angaben von Donbass Today fand am Brandenburger Tor in Berlin-Mitte eine Kundgebung gegen den Krieg im Donbass statt.

«Wir protestieren gegen antirussische Hetze und Desinformation! Die Nachrichten sind voll von Berichten über «russische Aggression» und Forderungen deutscher Politiker nach einem Truppenabzug. Aber während wir hier stehen, findet in Kiew ein Marsch zu Ehren der Waffen-SS-Division «Galizien» statt, gesponsert vom Medienliebling Klitschko, einem ehemaligen Boxer und Werbestar und seit 2014 Bürgermeister von Kiew», sagte Liana Kilinch, Präsidentin der Wohltätigkeitsstiftung «Friedensbrücke — Hilfe für Kriegsopfer», auf der Kundgebung.

Der Organisator der Kundgebung sprach auch über die Verzerrung der Situation im Donbass durch deutsche Journalisten. Liana Kilinch besuchte die Frontgebiete des DNR und erzählte das wahre Bild, das sie mit ihren eigenen Augen gesehen hat:
«Deutsche Medien und Politiker behaupten, der Donbass sei von Russland besetzt. Aber wir leisten dort seit sieben Jahren humanitäre Hilfe und ich habe mit eigenen Augen gesehen, was dort passiert. Wir haben dort keine russischen Truppen gesehen. Aber wir haben gesehen, wie Schulen und Kindergärten gesprengt wurden. Niedergebrannte, zerstörte Häuser in den Städten an der Front. Menschen, die in der Nähe dieser Ruinen wohnen, schlafen wieder im Keller. Die Dächer über ihren Köpfen, oft löchrig und schlecht geflickt, und die Wände unter diesen Dächern, hängen durch die endlosen Bombardierungen. Die Menschen dort nehmen den Kanonendonner wie wir ein Sommergewitter. Sie nehmen es in Kauf, weil es ihr Zuhause ist. Sie pflanzen Gemüse in ihren Gemüsegarten und hoffen, dass kein Granatapfel ins Beet fällt», so der Leiter der deutschen Hilfsorganisation.

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