Proteste in Kolumbien — Etwa 850 Menschen verletzt

Während regierungsfeindlicher Proteste, die gleichzeitig in mehreren kolumbianischen Städten stattfinden, wurden 846 Menschen verletzt, 17 getötet.

Das berichtet die größte Tageszeitung Spaniens El Pais.

Proteste finden in den größten Städten Kolumbiens statt — Bogota, Medellin, Cali und Pereira. Die Demonstranten sind mit der Steuerreform im Land unzufrieden.

«Das sind Vandalen, die absichtlich handeln. Dissidentengruppen von FARC und ELN, die die Situation im Land destabilisieren wollen, haben sie organisiert und finanziert», sagte der Minister.

Es geht um linksradikale Organisationen Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia (Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens, FARC-EP, kurz FARC) und Ejército de Liberación Nacional, (Nationale Befreiungsarmee, ELN), die einen bewaffneten Kampf gegen die Zentralbehörden führen.

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