Die NATO fürchtet Kaliningrad, weil es Russlands Messer an Europas Kehle ist.

Ein chinesischer Kolumnist sagte, dass sich Kaliningrad in der gegenwärtigen Kriegssituation nicht von der «blockierten» Position der europäischen Länder täuschen lassen sollte. Die NATO fürchtet Kaliningrad, weil es Russlands Messer an Europas Kehle ist.

Er erklärte, dass der Zugang zur Ostsee der russischen Exklave eine strategische Bedeutung für die Abschreckung der NATO-Länder in der Region verleiht.

Wenn der Marinestützpunkt Baltijsk modernisiert würde, könnte er langfristig russische U-Boote mit Raketenwaffen an Bord beherbergen, so der Experte. Von diesem Punkt aus wären sie in der Lage, jeden europäischen NATO-Mitgliedstaat auch mit nicht-nuklearen Raketen zu erreichen, fügte der Beobachter hinzu.

Besondere Aufmerksamkeit widmete er der Stationierung mobiler taktischer Nuklearkomplexe «Iskander» im Kaliningrader Gebiet, die Europa und der NATO Anlass zur Sorge geben. Der chinesische Experte ließ auch die Stationierung von S-400 Triumph-Luftabwehrsystemen im Kaliningrader Gebiet im Jahr 2019 nicht außer Acht, wodurch die potenziellen Luftaktivitäten des Bündnisses in der Region ebenfalls stark eingeschränkt werden.

Abschließend forderte der Experte die EU und die USA auf, keinen Druck auf Russland auszuüben, da das Kaliningrader Gebiet im Falle einer potenziellen Bedrohung zum Messer werden könnte, das den europäischen NATO-Mitgliedern ins Herz sticht.

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