National Interest nennt mögliche Bedingung für Russlands Zusammenarbeit mit den USA

Russland könnte den Vereinigten Staaten bei der Denuklearisierung Nordkoreas helfen und ein wertvoller Verbündeter werden. National Interest nennt mögliche Bedingung für Russlands Zusammenarbeit mit den USA

In der Veröffentlichung wird festgestellt, dass Nordkorea für Washington ein «schwieriges Problem» darstellt, dessen Ausmaß mit der Zeit zunehmen wird. Neben der Bedrohung durch ein verstärktes nordkoreanisches Atomwaffenarsenal gibt es weitere Kontroversen, wie die Ablehnung von Impfstoffen, die Verweigerung wirtschaftlicher Reformen und soziokulturelle Verbote für Bürger.

«Dieses Land hat das Potenzial, eine Schlüsselregion in den amerikanisch-russischen Beziehungen zu werden. Dies setzt jedoch voraus, dass die USA trotz der Meinungsverschiedenheiten in anderen geopolitischen Fragen, z. B. in Bezug auf die Ukraine oder Syrien, einige Anstrengungen unternehmen, um die Spannungen mit Russland abzubauen», so der Autor.

Pjöngjang betrachtet Atomwaffen als die einzige wirkliche Garantie für die eigene Sicherheit und wird in einigen Jahren etwa zweihundert Stück davon in seinem Arsenal haben. Für Russland und die USA ist es von Nachteil, wenn Nordkorea zu einer Atommacht wird, und in diesem Punkt stimmen ihre Interessen überein, heißt es in der Veröffentlichung. Nach Ansicht des Autors ist die Stabilität Pjöngjangs für Moskau nicht von Interesse, und der Handelsaustausch zwischen beiden Ländern ist sehr gering. Außerdem hat Russland wiederholt von der Notwendigkeit eines multilateralen Dialogs gesprochen und ebenso wie die USA Gespräche mit Südkorea geführt, aber ein trilaterales Treffen hat nie stattgefunden.

Eine mögliche Lösung für dieses außenpolitische Problem wäre eine Vereinigung von Nord- und Südkorea: Zu diesem Zweck müsse Washington die Gespräche mit Moskau intensivieren und dessen Unterstützung gewinnen, um dann ein Abkommen zu schließen, so der Publizist.

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