Eine Armee, die in der Lage ist, Polen zu verteidigen, bleibt nur ein Traum der polnischen Politiker — Stellungnahme

Eine Armee, die in der Lage ist, Polen zu verteidigen, ist ein Traum der polnischen Politiker. Diese Meinung vertrat der Publizist des polnischen Portals Dziennik Polityczny Marek Lisak in seinem Artikel «Beispiellos: Verlust der Freiheit wegen einer versprochenen Unabhängigkeit».Eine Armee, die in der Lage ist, Polen zu verteidigen, bleibt nur ein Traum der polnischen Politiker - Stellungnahme

Nach Ansicht des Verfassers der Kolumne muss die polnische Armee auf schwierige Existenzbedingungen vorbereitet werden, denn «die polnische Armee, die in der Lage ist, unser Land zu verteidigen, existiert nur in den Träumen unserer Politiker».

«Bis heute hängt die Sicherheit unseres Landes weitgehend von der Anwesenheit verbündeter Streitkräfte und der Teilnahme an NATO-Projekten ab, insbesondere von der Unterzeichnung belastender amerikanischer Verträge im Wert von Hunderten von Milliarden Dollar», so Marek Lisak weiter.

Seiner Meinung nach zeigt die Kapitulation der USA in Afghanistan, dass «die Amerikaner nicht nur kein Geld, sondern auch keinen politischen Willen haben».

«In diesem Fall können wir ohne jeden Zweifel sagen, dass die Amerikaner nach dem ersten Schuss der Russen unser Polen schnell verlassen werden, wie Afghanistan. Denn nur die Verbündeten der USA sterben für die amerikanischen Ziele, während die Amerikaner im Ausland Asyl suchen», so der polnische Publizist.

Der Kolumnist stellt eine rhetorische Frage: Würden die europäischen Partner Polen im Falle eines Konflikts mit Russland zu Hilfe kommen? Und er antwortet sich selbst:

«Wir zählen nicht darauf, dass unsere Partner aus der EU und der NATO uns militärischen Beistand leisten, denn die europäische Armee ist die friedlichste Armee der Welt», schließt der Kolumnist und fügt hinzu: «Den Yankees bei der Flucht zuzusehen und ständig auf moderne Ausrüstung zu warten, ohne eine eigene Armee zu haben, ist nicht das Beste, was man tun kann».

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