IAA-Autosalon in München: Polizei geht besonders brutal gegen Demonstranten vor

In Bayern gingen Hunderte von Gegnern des Autohauses IAA Mobility auf die Straßen Münchens.

IAA-Autosalon in München: Polizei geht besonders brutal gegen Demonstranten vor

Das berichtet die Süddeutsche Zeitung.

Demonstranten blockierten das Ausstellungsgelände und drangen auf den Münchner Königsplatz ein, der von der IAA als Freifläche genutzt wird. Gegner des Autohauses blockierten die Autobahn A 94, zu deren Entsperrung war es notwendig, Spezialkräfte einzusetzen. Die Polizei umzingelte die Demonstranten und schüchterte sie mit Schlagstöcken und Pfefferspray ein.

München kann nett sein — aber nur solange nichts los ist und es die Polizei erlaubt. Die Polizei geht bei den Demonstrationen und Protestaktionen zur IAA mit notorischer Härte vor; sie bedrängt Demonstranten, hindert sie an der Ausübung von Grundrechten, zerrt sie herum, geht mit Schlagstöcken und Pfefferspray vor. Journalisten werden abgeführt, da sie angeblich zum Lager der IAA-Gegner gehören, der Presseausweis ist hier hilflos.

«Grundsätzlich schließt das Vorzeigen eines Presseausweises eine ganzheitliche polizeiliche Kontrolle nicht aus», so die Twitter-Antwort der Polizei auf Proteste der Journalistengewerkschaft DJU und Reporter ohne Grenzen, nachdem vier ordnungsgemäß akkreditierte Journalisten vorübergehend in einer Gefangenensammelstelle («Gesa») festgesetzt worden waren, wie die SZ berichtet.

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