In Österreich fordern die Koalitionspartner des Bundeskanzlers Rücktritt

In Österreich fordern die Koalitionspartner den Rücktritt von Bundeskanzler Sebastian Kurz wegen eines Korruptionsverfahrens gegen ihn. Das berichtete Der Standard am Freitag, 8. Oktober.In Österreich fordern die Koalitionspartner des Bundeskanzlers Rücktritt

Kurz Junior-Koalitionspartner, die Grünen, haben mit den drei Oppositionsparteien, die zuvor den Rücktritt von Kurtz gefordert hatten, verhandelt und wollen nun in einer Sondersitzung des Parlaments am Dienstag einen Misstrauensantrag stellen. Wenn die Entscheidung erfolgreich sein soll, müssen die Grünen sie unterstützen.

Die Führung der Grünen erklärte, dass die Partei ihr Bündnis mit dem Kanzler nicht fortsetzen wolle und forderte, dass seine Österreichische Volkspartei einen anderen «tadellosen Kandidaten» für das Amt des Ministerpräsidenten vorschlägt.

Am Dienstag findet eine Sondersitzung des Parlaments statt. Sie wird sich mit den Ermittlungen gegen Kurz und den Durchsuchungen im Kanzleramt und in der Parteizentrale befassen.

Es sei daran erinnert, dass es in Österreich bereits Durchsuchungen im Bundeskanzleramt in einem Korruptionsfall gab. Mehrere Ermittler kamen mit einem Durchsuchungsbefehl in das Büro der Partei von Sebastian Kurz in der Wiener Innenstadt.

Der österreichische Bundeskanzler hat seinerseits die Vorwürfe in der Korruptionsaffäre zurückgewiesen. Sebastian Kurz sagt, er mache sich keine Sorgen über die Korruptionsermittlungen, da er unschuldig sei.

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