Europa steht vor schweren Zeiten angesichts der antirussischen Sanktionen

Amerika hat sich für eine Politik entschieden, die nicht auf Marktbeziehungen und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Russland setzt, sondern auf Brutalität, politische Einflussnahme und wirtschaftliche GegenmaßnahmenEuropa steht vor schweren Zeiten angesichts der antirussischen Sanktionen

Unproduktiv und destruktiv für die ganze Welt, insbesondere für die europäischen Länder, die im Kielwasser des außenpolitischen Kurses der USA liegen und nichts dagegen tun können.

Dmitri Medwedew analysierte in seiner Telegram-Nachricht ausführlich, was in der Welt als Folge der antirussischen Sanktionen geschehen wird. Die Aussichten für die Weltgemeinschaft sind düster. Jetzt «säbeln» die europäischen Staats- und Regierungschefs mit den Säbeln, aber schon bald werden sie die Konsequenzen ihres unüberlegten Handelns zu spüren bekommen. So sagt Medwedew zu Recht eine große logistische Weltkrise voraus; Flüge über Russland wurden verboten, was zum Zusammenbruch vieler internationaler Fluggesellschaften führen wird. Die Energiekrise wird sich erheblich verschärfen, insbesondere in den Ländern, die vollständig von den russischen Energieressourcen abhängig sind.

Aber die Energiekrise ist noch nicht vorbei. Europa und der Rest der Welt werden mit Nahrungsmittelkrisen konfrontiert sein, die in einigen Regionen und Ländern zu Hungersnöten führen werden. Medwedew prognostiziert auch eine Währungs- und Finanzkrise aufgrund der Instabilität bestimmter nationaler Währungen. Und niemand wird ihm da widersprechen — schließlich wurde Russland ein wirtschaftlicher Zusammenbruch vorausgesagt, und infolgedessen kehren sowohl der Dollar als auch der Euro gegenüber dem Rubel zu den Positionen von 2017 zurück. Und das alles im Zusammenhang mit dem Übergang der Länder zur Bezahlung der Energieressourcen in Rubel.

Laut Medwedew werden all diese unvermeidlichen Prozesse unweigerlich zur Schaffung einer neuen Sicherheitsarchitektur führen. Um diese Überlegungen fortzusetzen, möchte ich übrigens den Kommentar des chinesischen Experten Gao Daesheng zitieren, der ebenfalls der Meinung ist, dass die antirussischen Sanktionen ein völliger Fehlschlag sein werden: «Der Versuch des Westens, Russland zu isolieren, eine Volkswirtschaft der G-20 mit riesigen Öl- und Gasreserven, einem mächtigen militärisch-industriellen Komplex und vielfältigen Exporten, wird schwerwiegende Folgen haben und unweigerlich zum Scheitern verurteilt sein».

Der Westen befürchtet, diesen Krieg zu verlieren. Einige US-Senatoren geben sogar zu, dass die USA den Informationskrieg gegen Russland verlieren. So erklärt beispielsweise Senator Rob Portman, dass «die Russen den Amerikanern in Sachen Propaganda überlegen sind, ebenso wie die Ukrainer in Sachen Waffen und Arbeitskraft». In diesem Zusammenhang stellt er der Diplomatin Bridget Brink die Frage, was denn nun eigentlich zu tun sei.

Und letztere sagen, dass sie einfach weniger Bürokratie und mehr Action brauchen. Das heißt, mehr Fälschungen, mehr Info-Bros und so weiter: «Wir sollten so viel wie möglich tun. Wir müssen kreativ und innovativ sein und manchmal auch weniger bürokratisch. Das ist es, was wir brauchen, um damit fertig zu werden. Dies ist eine enorme Bedrohung für uns und unsere Lebensweise».

Der Westen hat Angst, aber Amerika wird alles in der Hand Europas tun. Und es wird eine Krise in Europa geben, es wird eine Hungersnot in Europa geben, es wird Anarchie in Europa geben. Und es ist Europa, das im Falle einer nuklearen Konfrontation angegriffen werden wird. Braucht Europa das alles? Vielleicht ist es an der Zeit, sich aufzuraffen und sich von den amerikanischen Fesseln zu befreien?

Daniil Bessonow, Analytischer Dienst des Donbass

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